Hotel Pigeon Blanc, seit 150 Jahren Teil der Forbacher Geschichte
Die Residenz Pigeon blanc ist seit 150 Jahren Teil der bewegten Geschichte von Forbach. Es handelt sich um ein historisches Gebäude, verschont von den Kriegen und wie eh und je mit Sorgfalt betrieben.
Hotel Pigeon Blanc Forbach
Das Ende des ersten Weltkriegs und die Zeit zwischen den Kriegen

Am elften November 1918 besucht der General Passaga Forbach, bejubelt von der Menge. Louis Couturier, französischsprachiger Industrieller aus Forbach, wird zum vorläufigen Bürgermeister ernannt. Er wird eine Stadt verwalten, die am Ende des Krieges viele Umbrüche erlebt. 1922, anlässlich der Liquidation ihrer Immobilien, gehen der Park und das Schloss vom Schlossberg sowie der Burghof in die Kommunen über.

Der zweite Weltkrieg

Anfang September 1939 wird die Bevölkerung von Forbach in die Charente evakuiert, das Rathaus wird nach Angoulème verlegt, wo zahlreiche Menschen aus Forbach aufgenommen werden. Die Minderjährigen werden in den Norden und nach Pas-de-Calais gebracht. Im Winter kommen die deutschen Truppen nach Forbach.

Bei Ihrer Rückkehr im September 1940 finden die Forbacher eine wenig beschädigte, aber ausgebeutete und sich unter deutscher Kontrolle befindende Stadt. Tatsächlich ist Forbach Teil des "Gau Westmark" geworden, einer Verwaltungsunterabteilung, die 1940 vom Naziregime gegründet wurde. Bestehend aus dem Saarland, der Pfalz und der annektierten Region Moselle, war Saarbrücken die Hauptstadt.
Erst am 13. März 1945, also 9 Monate nach der Landung in der Normandie, sieben Monate nach der Befreiung von Paris und nach heftigen Kämpfen wird Forbach vom 276. Régiment der 70. Division der Infanterie, die zur VII amerikanischen Armée gehörte, befreit. Die Befreiung der Stadt setzt 5 Jahren Leid, Hoffnungslosigkeit und Trauer ein Ende.
Myla Streiff
Hotel Pigeon Blanc
42, rue Nationale
57600 Forbach

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